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Samstag, 24. Januar 2015

Aris, mit noch nicht mal einem Jahr einfach abgetan...

Heute bin ich empört, erschüttert, wütend, enttäuscht und sprachlos.
 
Gegen Ende Dezember letzten Jahres haben wir doch einen Hund vermittelt, den Aris.
Er wurde als Problemhund mit sehr vielen Baustellen vermittelt. Es wurde nichts verschwiegen, wir waren offen und ehrlich.
Und jetzt ist er tot. Er ist nicht einfach nur tot, er wurde eingeschläfert, einfach so abgetan, weil er Probleme machte.
 
 
Er war jetzt gerade mal einen Monat am neuen Ort und da gab es einige Veränderungen. Das Tier hatte noch nicht einmal Zeit, sich richtig einzugewöhnen. Er hätte nicht zur Ruhe kommen können, er hätte die anderen Hunde des Hauses nervös gemacht... Was hat man denn erwartet? Das war ja schon das Problem in seinem ersten Zuhause, dass er nicht zur Ruhe kam. Dann hätte er zwei Hunde ins Ohr gebissen, dabei sei er ganz unkontrollierbar geworden... Das ist ein junger Hund, noch nicht einmal ein Jahr alt, der gerade aus seinem Leben gerissen wurde, wo er schon Probleme hatte. Er wurde vom Einzelhund zum Rudelhund, wohl ohne grosse Eingewöhnungszeit. Und man wusste, dass er schnell in den Frust kommt.
Man hat bis dato aber immer den Eindruck vermittelt, dass es gut gehe und Fortschritte zu sehen seien. Klar hätte man noch Baustellen, aber es bessere. Man müsse sich keine Sorgen machen, es laufe gut. Und dann ruft man die Ex-Besitzerin an, erzählt von den Vorfällen und zwei Stunden später ist der Hund tot, eingeschläfert. Man hat den Ex-Besitzern sowie uns überhaupt keine Chance gelassen, zu helfen.
Warum lässt man den Frust, dass man überfordert ist, am Hund aus? Ist es wirklich so schlimm, sich einzugestehen, wenn man mit etwas überfordert ist? Und kann niemand anders mit dem Hund klar kommen, weil man selbst nicht damit klar kommt? Man selbst ist doch nicht alle Welt und kann doch nicht beurteilen, ob sonst auch niemand mit ihm klar kommt.
Mein Gott, der Hund war drei Monate bei mir In der Betreuung. 1. hat es nie, wirklich nie, eine Beisserei mit ihm gegeben und 2. hatte ich selbst nur wenig Mühe mit Aris. Und so jemand nennt sich Hundetrainer. Das muss ich nicht verstehen. So kann man doch nicht handeln?
Wenn er einen Hund beisst, könnte es auch sein, dass er ein Kind beisst. Hallo? Aris wurde vermittelt als starker Hund, der seine Kraft einzusetzen weiss und der gerne auch mal rumlangt. Wir haben gesagt, dass er nicht zu Kinder soll. Also steht das nicht zur Diskussion.
Gadi wäre an dieser Stelle von ihr wohl schon mit sechs Monaten eingeschläfert worden. Der hat auch schon einen Hund geschüttelt und doch auch schon einige heftig gebissen. Aber heute ist er der genialste Hund, es hat halt Zeit gebraucht, 1 1/2 Jahre. Was ist da ein Monat dagegen???
 
Man kann doch von einem so jungen Hund nicht erwarten, dass er vom Problemhund in nur einem Monat zum Idealhund wird. Und die Aussage, dass man von der Rasse enttäuscht sei, den eigentlich kenne man einen Beauceron, der total ausgeglichen sei, das geht ja mal gar nicht. Hat man denn den Vermittlungstext nicht gelesen? Aris war alles andere als ausgeglichen. Mehr als die Wahrheit schreiben, kann man ja nicht.
Und dann, einfach so schnell entscheiden, dass der Hund weg muss und zwar nicht in die Vermittlung, sondern in den Tod. Das will nicht in meinen Kopf rein. Es wurden definitiv nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die man hätte nutzen können.
Ich bin so wütend und traurig. Wir haben alles getan, um Aris ein tolles Leben an einem neuen Platz, wo eine Herausforderung gesucht wurde, zu bieten. Und dann, nach einem Monat wurde alles schon aufgegeben. Typisch Wegwerfgesellschaft. Es passt grad nicht, also weg mit.
Man reisst sich den Ar... auf und jemand, nur weil er mit Aris nicht klar kam, tut ihn einfach ab, innert kürzester Zeit. Und ganz ehrlich, da frage ich mich auch, welcher Tierarzt so etwas macht. Meiner Meinung nach sollte man dem Hundetrainer, so wie dem Tierarzt die Lizenz entziehen. Das ist für mich untragbar. Ich habe den Hund drei Monate betreut, es hat nicht einen ernsthaften Vorfall mit ihm gegeben. Ja, es war anstrengend und es hat uns einige Nerven gekostet, aber Aris war ein guter Hund, nicht einfach, sehr anspruchsvoll, aber gut. So etwas ist für mich einfach unbegreiflich. Man hätte eine Lösung gefunden, aber man hat ja nicht wirklich nach einer gesucht. So scheint es mir zumindest.
 
Ich bin schockiert, einfach nur schockiert. Und ich verstehe nicht, wie man so mit Hunden umgehen kann, wenn man die Arbeit mit den Hunden zum Lebenswerk gemacht hat. Sorry, aber ich finde dieses Verhalten unterste Schublade. Und wenn sich jetzt jemand angegriffen fühlt, sorry, aber anders kann ich das nicht sagen.
 
 
März 2014 - 24.01.2015
 
Mein herzliches Beileid, an seine ersten Besitzer, die sich für ihn nur das Beste wünschten und nach gutem Wissen und Gewissen entschieden hatten. Mehr als sich Hilfe holen und dann bei einem vermeindlich guten Platz den Hund abgeben, kann man nicht.
 
Aris, Ruhe nun in Frieden. Dein Leben war viel zu kurz und unfair beendet.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Leo, für immer in unseren Herzen


Leo, 23.05.2007 - 31.12.2014
 
Lieber Leo,
Du bist nicht mehr da und wir können es nur sehr schwer glauben. Die letzten Tage hast du gekämpft, warst sehr tapfer, doch haben wir zu spät begriffen, wie ernst das alles war. Die erste Intuition hatte ich, hätte ich nur darauf gehört. Doch es hat nicht sollen sein.
Als du in unser Leben getreten bist, hast du meinen Wunsch erfüllt, wieder einem so kleinen, wuseligen Ding ein Zuhause zu geben. Eigentlich wollten wir einen Welpen, doch dann kamst du und wir haben es keine Sekunde bereut. Deine Entwicklung war einfach Wahnsinn, optisch wie charakterlich.
Ich weiss noch, anfangs konnte man keine Türe offen stehen lassen, da bist du einfach weggelaufen. Oder wenn wir andere Menschen gekreuzt hatten, bist du einfach mit denen weitergelaufen. Zum Schluss konnten wir dich aber überall frei laufen lassen und abrufen. Wenn man zu wenig auf dich geachtet hat und dachte, jaja, das geht schon mit ihm, dann hast du uns unter Beweis gestellt, dass du ein Terrier bist. Aber hatte man ein Auge auf dich, warst du wohl der problemloseste Hund, den ich kenne. Sogar von wegrennenden Katzen konnte man dich abrufen.
Als du zu uns kamst, warst du ganz weiss und ungepflegt. Du hast die Trimmvorgänge über dich ergehen lassen und dein Fell hat sich erholt. Du wurdest zu einem wunderbaren tricoloren Rüden. Einzig mit deinen Ekzemen hatten wir immer zu kämpfen. Gerade jetzt, wo wir uns wieder einen neuen Lösungsweg hatten einfallen lassen und wo es schien, dass es besser wird, gerade jetzt kam das Nächste.

 
Dein Traumleben war es bei uns wohl nicht und dennoch war es besser als das, was du zuvor hattest und du hast es auch zu schätzen gelernt. Körperkontakt mit anderen Hunden machte dir nichts mehr aus. Du fandst es sogar noch ganz toll und hast teilweise sogar selbst die Nähe gesucht.
Du hast die Herzen jedes Besuchers im Sturm erobert und fandst, trotz der drei TWHs an deiner Seite, immer einen Weg, in den Mittelpunkt zu rücken. Du hast immer alle freudig begrüsst und bist fast ausgeflippt, wenn du Aufmerksamkeit bekamst. Wenn du dich gefreut hast, konnte man nicht anders, als sich mit dir freuen. Wie du immer herumgetippelt bist, hat uns oft zum Lachen gebracht.
Du hattest es nicht immer einfach bei uns, kamst ab und zu drunter und musstest dich neben den TWHs sehr beweisen, weil die doch etwas in den Mittelpunkt unseres Lebens gerückt sind. Du hast das gut gemacht und gerade in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass wir einen Weg gefunden hatten, wie es für uns alle passt.
Kurz bevor wir in den Urlaub gefahren sind und dein Schicksalstag kam, hast du mir, nach langer Zeit, wieder einmal den Kong gebracht. Ich habe das Bild noch genau vor mir und habe mich gefreut. Ich bin sehr froh, hatten wir in der Woche zuvor noch so viel Zeit füreinander. Wir waren einfach mal als Familie unterwegs. Wir vermissen dich. Du fehlst. Wenn ich die drei TWHs nebeneinander sehe, ist das Bild nicht vollständig. Beim Füttern fehlt ein Napf, beim Spaziergang eine Leine. Wenn ich mich auf den Boden lege, um mit euch zu kuscheln, wandert meine Hand automatisch in dein Lieblingskörbchen, um festzustellen, dass du nicht mehr da bist. Wenn ich in den Garten gehe, bin ich versucht, die Treppe hoch deinen Namen zu rufen. Und dann wird mir wieder klar, dass du niemals mehr auf mein Rufen kommen wirst. Ich will das irgendwie noch immer nicht wirklich glauben.
Das alles ist so unrealistisch und doch wird mir so langsam klar, dass es die Wahrheit ist.
Du durftest nur kurze Zeit mit uns verbringen, doch das Loch, das du hinterlässt, das ist riesig und tief.
Ein Leben ohne dich, jetzt schon, das war nicht geplant. Wir hatten fix mit dir gerechnet. Jetzt bist du weg. Das ist nicht fair. Das hast du nicht verdient. Du wärst doch im Mai erst acht Jahre alt geworden. Ich habe so oft daran gedacht, wie es ist, wenn du älter wirst. Du wärst mein erster alter Hund gewesen. In unseren Zukunftsplänen mit unseren TWHs warst du immer fest mit eingerechnet. Es ist alles so unvorstellbar ohne dich.

 
Du wirst immer in unseren Herzen bleiben und im Rudel einen besonderen Platz haben. Du hast so viel weggesteckt, bist immer wieder aufgestanden und hast dich mit allen Situationen gut arrangiert. Du warst ein Steh-auf-Männchen. Dass du so mitten aus dem Leben gerissen wurdest, tut uns unendlich leid und weh.

Ich kann gar nicht wirklich ausdrücken, wie es in mir aussieht, das ist unbeschreiblich.

Alle, die Leo gekannt und geliebt haben, drücken wir mal ganz lieb. Es fällt uns allen extrem schwer.

Mein Lied für ihn: https://www.youtube.com/watch?v=H1gdG9uoFm4
 
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Zu den Umständen:
 
Leo ist an der Folge einer Bissverletzung, einem Darmdurchbruch, gestorben. So allgemein zur Info, der Biss war nicht rudelintern.
Die Situation war ganz extrem blöd gelaufen und Leo hätte eigentlich noch gar nicht da sein sollen, wo er sich aufhielt. Dann hätte ich mich in der Situation anders verhalten müssen. Ausserdem hätte ich auf meine erste Intuition hören sollen, ich habe nämlich gedacht, dass da was mit dem Darm war, dann hätte der Tierarzt gleich röntgen sollen und nicht erst beim dritten Besuch, ect.
Alles hätte und wäre... Aber das bringt ja nichts. Ich mache niemandem einen Vorwurf. Dass Hunde sich beissen, kommt vor, dass die Bisswunde genau an einer Stelle ist, wo sie tödliche Folgen  haben kann, ist eher selten, aber kommt eben auch vor. Dass ich einem Tierarzt vertraue, ist wohl auch nachvollziehbar, man will ja nicht dramatisieren. Und dass ein Tierarzt auch nur ein Mensch ist, ja, das ist nun mal so.
Der Verlust tut unendlich weh und die Umstände noch viel mehr. Doch die Schuld trägt letztlich niemand, denn es war einfach nur ein sch... Pech. Ein kleiner Fehler, eine kleine Unachtsamkeit, eine kleine Menschlichkeit und Leo musste es mit dem Leben bezahlen. Es ist nicht fair. Aber so spielt das Leben. Es trifft immer die, die am wenigsten was dafür können.
 
Eine Lehre ziehe ich draus und ich hoffe, ich kann mich in Zukunft daran halten. Wenn ich eine Intuition habe, dann muss ich darauf hören. Ob Leo es überlebt hätte, hätte man von Beginn an die richtige Diagnose gehabt, ist unklar, aber es beschäftigt mich und man hätte ihm definitiv zwei Tage Höllenschmerzen ersparen können.
 


Samstag, 3. Januar 2015

Das 2014 - Unser Jahresrückblick / Abschied von Leo

Bevor ich mit dem Jahresrückblick beginne, muss ich euch die für mich traurigste Nachricht des Jahres mitteilen.

Unser Leo ist am 31.12.2014 über die Regenbogenbrücke gegangen. Weshalb, Warum, Wieso... Ich mag im Moment nicht darüber reden noch darüber schreiben. Sein Post wird folgen, irgendwann in nächster Zeit, aber im Moment muss ich das alles erst realisieren und irgendwie wahrhaben. Es ist für uns immer noch unfassbar.


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Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir haben viele Entscheidungen getroffen, auch sehr zukunftsweisende. Wir haben das Vertrauen vieler Kunden bekommen und durften viele Hunde in unseren Alltag integrieren. Wir haben viele nette Menschen kennen gelernt, die uns zu guten Freunden geworden sind.
Es war ein gutes Jahr, wir haben viel positives erlebt, das uns auch gezeigt hat, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Natürlich gibt es immer wieder Steine, die im Weg sind und die wir überwinden müssen, aber das kämpfen lohnt sich.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns zur Seite gestanden sind und stehen, an alle, die an uns glauben und an alle unsere treuen Kunden, ohne die das alles schon gar nicht möglich wäre.
 
Hier ein kleiner Rückblick auf unser Jahr:
 
Höhepunkte:
 
- Letzten Dezember haben wir Lotta aus dem Tierheim geholt, mit einer Freundin zusammen. Genauer gehe ich jetzt nicht darauf ein. Auf jeden Fall lebt Lotta nun bei uns, es hat sich einfach gezeigt, dass sie bei uns bleiben möchte.
 
- Wir haben im letzten Jahr schon daran gedacht, noch einen Welpen bei uns aufzunehmen. Damals war Lotta natürlich noch nicht geplant. Aber es kommt ja immer anders als geplant. Auf Fiyuna wollten wir dennoch nicht verzichten. Im Februar besuchten wir sie das erste Mal und im März zog sie dann bei uns ein. Mit ihr reiften auch unsere Zuchtpläne... Wenn alles klappt, soll sie Stammhündin unserer TWH-Zucht werden. Unterdessen haben wir auch eine Website dazu: www.twh-huza.ch
 
 
Tiefpunkte:
 
- Am 25. März war ein düsterer Tag. Mein aller erster Pflegehund, Cara,, mit dem meine Liebe zu Hunden erst dir Möglichkeit hatte, sich richtig zu entwickeln, musste eingeschläfert werden. Sie hatte ein schönes Alter, dennoch tat der Verlust extrem weh und sie wird immer unvergessen bleiben.
 
- Am 10. Juli ist Kisha über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war die Hündin meiner Freundin und ich habe sie sehr gemocht. Der Verlust ging mir sehr nahe.  
 
- Am 21. Dezember hat uns Jolie verlassen. Der lange Kampf gegen ihre Krankheit hat an ihren Kräften gezehrt und zum Schluss war es das einzig richtige, sie gehen zu lassen. Wir werden sie vermissen.
 
 
Ausstellungen:
 
- Im Mai nahmen wir mit Gadi, Lotta und Fiyuna an der IHA St. Gallen teil.
Fiyuna zog sich einen Tag zuvor eine Verletzung zu und hatte deswegen eine geschwollene Nase. Es war ihre erste Ausstellung. Sie startete in der Welpenklasse und wurde an beiden Tagen mit VV3 bewertet.
Auch für Lotta war es die erste Ausstellung. Sie hat es super gemacht. Wurde sie am Samstag in der offenen Klasse noch mit SG1 bewertet, bekam sie am Sonntag die Bewertung V1, wurde zur besten Hündin und wurde BOS (Bester TWH des anderen Geschlechtes).
Gadi startete ebenfalls in der offenen Klasse. Am Samstag bekam er noch ein sg3, er hatte sich aber auch wirklich nicht so toll gezeigt. Wir waren beide nervös. Am Sonntag geschah das unglaublich. Im Hotel waren wir uns so nah, dass wir beide am Sonntag in den Ring gingen und wussten, dass wir ein tolles Team sind. Und tatsächlich, Gadi gewann die Klasse mit V1, wurde bester Rüde und machte sein erstes BOB (Bester der Rasse).
 
- Im Juni nahmen wir an der NHA Aarau und an der Clubshow des SCTWs mit Fiyuna und Gadi teil.
Fiyuna startete in der Welpenklasse, Samstag wie Sonntag. Sie hat sich wieder super präsentiert und wurde mit VV1 bewertet. Am Samstag wurde sie sogleich auch Welpensiegerin.
Gadi setzte seinen guten Lauf fort, zeigte sich blendend, gewann die offene Klasse mit V1, wurde bester Rüde und gewann das BOB und das an beiden Tagen. Am Sonntag war die Konkurrenz sehr stark und es waren mehr als 20 TWHs gemeldet.
 
- Im August waren wir in Deutschland, genauer in Freudenberg, an der Spezialzuchtshow.
Fiyuna startete in der Jüngstenklasse und wurde mit VV bewertet. Sie hat sich toll gezeigt und wir sind sehr stolz auf sie.
Lotta startete in der offenen Klasse und wurde mit SG bewertet. Eigentlich wurden fast alle Hündinnen mit SG bewertet, somit war das ganz ok. Und Lotta selbst hat es ganz toll gemacht.
Gadi startete auch in der offenen Klasse und er machte einmal mehr das unmögliche möglich. Er gewann seine klasse mit V1 gegen sieben Konkurrenten. Dann wurde er zum besten Rüden erkoren und tatsächlich gewann er auch noch das BOB. Es waren ca. 70 Hunde gemeldet. Wir waren überwältig.
 
- Im November waren wir an der letzten Ausstellung für dieses Jahr, der IHA Genf.
Fiyuna startete in der Jugendklasse und wurde beide Tage mit V1 bewertet und wurde Jugendsiegerin.
Lotta startete in der Offenen Klasse. Am Samstag wurde sie mit V1 bewertet und zweitbeste Hündin. Am Sonntag wurde sie mit V2 bewertet.
Gadi wurde, ebenfalls in der offenen Klasse, am Samstag mit V1 bewertet und wurde auch zweitbester Rüde. Am Sonntag wurde auch er mit V2 bewertet.
 
 
sonstiges
 
- An Kerstin, Niklas, Monika, die andere Monika, Sandra und Carlos haben wir tolle Freunde  gewonnen. Es ist schön, dass es euch gibt.
 
- Weitere Menschen haben wir kennen gelernt und wir möchten sie nicht mehr missen. Ich kann jetzt nicht alle beim Namen nennen, aber dazu gehört sicher der ganze Dreiburgenblick-Clan.
 
- Wir waren an der Vermittlung von Mlecha, Arkabas und Aris beteiligt und haben unser bestes getan, einen guten Platz für sie zu finden. Dies ist uns gelungen. Vielen Dank auch an die Pflegestellen!
 
- In Freudenberg verbrachten wir einige schöne Tage mit unseren Hunden und ebenso in Wulsbüttel, wo wir unseren Urlaub verbracht hatten.
 
- Wir nahmen an diversen TWH-Treffen teil, in der Schweiz so wie auch in Deutschland. Vielen Dank an die Organisatoren und unsere Freunde! Ihr seid die besten!
 
- Dieses Jahr waren wir nur an einem Military, für mehr hat die Zeit einfach nicht gereicht. Wir haben dieses Military aber sehr genossen mit unseren vier Rackern. Fiyuna hatte uns total positiv überrascht und in unserer internen Rangliste hatte sie das Top-Ergebnis, die kleine Streberin.
 
- Auch dieses Jahr haben wir ein Military organisiert, dieses Mal im etwas grösseren Stil. Es war ein Erfolg, aber fürs nächste Mal brauchen wir definitiv mehr Helfer. Es hat aber Spass gemacht und ich hoffe, wir kriegen es auch im 2015 wieder hin.
 
- Am 29. November fand das Kundenlaufen im kleinen Kreise statt. Es war sehr gemütlich und es war schön, mal wieder etwas Zeit für unsere Kunden zu haben und mit ihnen Gespräche zu führen ohne immer auf die Uhr schauen zu müssen.
 
 
Alles in allem war es ein sehr erlebnisreiches Jahr und wenn ich alles zusammen aufführen wollen würde, würde dieser Post kein Ende mehr finden. Wir sind einfach nur glücklich, solche tollen Kunden und Freunde zu haben.
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Ich hoffe, trotz meinem momentan eher schlechten Zustand, dass ihr gut ins neue Jahr gerutscht seid. Und ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich in letzter Zeit und im Moment auch nicht viel kommentieren wird. Ich versuche, meine Posts weiterzuführen, damit ich nicht vollends in Verzug komme, aber ich muss mir im Moment die Zeit nehmen, die ich brauche.


Sonntag, 21. Dezember 2014

Wir sind traurig - Jolie hat ihre letzte Reise angetreten

 
Jolie, 2003 - 21.12.2014
 
 
Als wir dich kennen gelernt haben, hast du nur so vor Energie gesprüht. Du hast uns auf und das Rudel auf Trab gehalten, warst immer da, wo Action war, hast dein Bellen zum besten gegeben. Du hast deine Arthrosenschmerzen so gut es ging ignoriert, du hast dein Alter ignoriert und bist immer voller Elan mitgelaufen und gesprungen.
Vor knapp einem Jahr kam die Diagnose Krebs. Wir hätten damals nicht gedacht, dass du das noch so lange schaffst. Aber du hast gekämpft, hast vieles über dich ergehen lassen und dabei nie deinen Lebensmut verloren. Du wolltest leben und du wolltest jede dir geschenkte Sekunde geniessen.
Du warst geboren, um zu leben. Du hast dich von nichts erschüttern lassen.
Die letzten Male, wo du bei uns warst, hat man dir schon angemerkt, dass deine Leiden an deiner Substanz zehrten, aber dennoch wolltest du immer dabei sein.
Du hast vieles in deinem Leben erlebt und schienst immer optimistisch zu sein.
Für Leeloo warst du eine gute Erzieherin, Begleiterin und Freundin. Sie hat dich geliebt und sich sehr stark an dir orientiert. Sie hat auch sofort gespürt, als es dir schlechter ging. Sie hat oft auch mitgelitten und sich sehr gefreut, wenn du wieder mit ihr herumrennen konntest.
 
In unserem Rudel wirst du fehlen, es wird so ruhig ohne dich.
Aber wir wissen, dass du alles gegeben hast und nun die Zeit gekommen war, wo es dir einfach an der Kraft fehlte, wo du des Lebens müde wurdest. Nun kannst du wieder springen und bellen, so viel du möchtest. Und Sajuri konntest du auch noch in deine Familie einführen, wo sie niemals deinen Platz einnehmen können wird, aber wo sie über deinen Verlust weghelfen wird, damit die vielen Erinnerungen nicht mehr schmerzhaft sind, sondern uns alle mit Freude erfüllen werden.
 
Schön, dass wir dich kennen lernen durften!
Ihrer Familie wünschen wir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit. Wir sind in Gedanken bei euch.
 

 
 
 
 


Donnerstag, 10. Juli 2014

Kisha, du wirst unvergessen bleiben!

Heute sind wir traurig. Uns hat die Nachricht erreicht, dass Kisha, die eine Hündin meiner Freundin von uns gegangen ist.


Kisha wurde von Beginn an von einer schweren Krankheit begleitet, doch sie und ihr Frauchen haben die gemeinsame Zeit super gemeistert. Man hätte nie gedacht, dass Kisha dieses Alter erreichen würde. Sie hat gelebt vom 22.12.2009 - heute, dem 10.07.2014.
Kisha hätte es nicht besser treffen können. Sie hat bei unserer Freundin das genialste Zuhause gefunden. Sie war ein Traum eines Hundes. Ihr Charakter war einmalig und schon als ich sie frisch kennen lernen durfte, war sie meine Zaubermaus. Sie hat mit ihrem Wesen wirklich alle verzaubert. 

Auch Gadi hatte zu ihr eine spezielle Freundschaft. Sie durfte ihn anschnauzen und anmotzen, er hat das akzeptiert. Er hat sich ihr gegenüber nie gewehrt, aber er suchte immer wieder den Kontakt.

Wir wünschen ihrem Frauchen ganz viel Kraft! Ich kann es noch kaum glauben, dass ich Kisha nie wieder sehen werde. Es trifft immer die falschen, immer die Guten. Kisha musste viel zu früh gehen, auch wenn ihre Krankheit ganz klar etwas anderes sagt.

Kisha war so aufgeweckt und hatte einen enormen Lebenswillen. Sie hat sich so bemüht, wollte alles richtig machen und zeigte immer, wenn ihr etwas zu viel wurde. Sie hat ihr Leben so richtig genossen.

Kisha, immer wirst du auch in meinem Herzen sein! 

Zur Zeit weiss ich noch nicht, was ich sagen soll. Unserer Freundin wünsche ich einfach ganz viel Kraft und ich hoffe, dass der Schmerz, den du fühlst, irgendwann nachlässt. Kisha kann sich jetzt wieder frei bewegen und sie kann jagen, so viel sie will.

Mein herzliches Beileid!

Dienstag, 25. März 2014

Liebe Cara, mit deinem Gehen ist ein wichtiger Teil in meinem Leben zu Ende gegangen. Die Trauer ist gross.

Einmal mehr wird mein Herz schwer. Heute musste/durfte der Hund von uns gehen, mit dem bei mir alles, was mit Hund zu tun hat, angefangen hat. Cara musste mit gut 14 Jahren eingeschläfert werden.

Ich kann es noch nicht fassen, auch wenn es in der letzten Zeit immer mal wieder zur Sprache kam. Cara war mein erster Pflegehund. Ziemlich genau 14 Jahre habe ich sie gekannt und mit ihr habe ich so viel erlebt. 
Als sie drei Monate alt war, kam sie zu meinen Nachbarn, die ich bis dahin nicht kannte. Doch als ich Cara das erste Mal sah, war ich verliebt. Ich fand heraus, wo sie wohnt und ich ging dort klingeln, ohne dass ich gewusst habe, wer diese Menschen mit diesem süssen Fellknäuel sind. Und da hat alles begonnen. 
Ich besuchte mit Cara und ihrem Frauchen zusammen die Welpenspielstunden und später die Hundeschule. Ich arbeitete viel mit ihr und jede freie Minute verbrachte ich mit ihr. 
Wir haben viele Abenteuer miteinander erlebt, viele Kriesen durchlebt und sie hat sich geduldig alle meine Sorgen angehört. Gab es irgendetwas, das mich beschäftigte, ging ich mit ihr spazieren. Sie brachte mich zum Lachen, brachte mich zum Nachdenken und half mir immer, eine Lösung zu finden.
Sie war ein besonderer Hund. Sie hat mich so viel gelehrt. 
Wir haben stundenlange Spaziergänge gemacht, haben viel miteinander geübt, genossen miteinander das schöne Wetter, trotzten dem schlechten Wetter, haben miteinander geschmust und gespielt. Sie hat mich in das Ferienhäuschen meines Nanis begleitet und einmal sogar ins Judolager. Sie war auch mal mit in der Schule und ich durfte über sie und ihre Rasse einen Vortrag halten. An den Terrier-Rennen rannte sie allen anderen Cairns davon. Sie war unglaublich motiviert und schnell. Sie war ausgeglichen und ruhig, aber bei Futter und Ballis stand sie immer da.
Die letzten Jahre ihres Lebens haben wir uns leider nicht mehr oft gesehen. Sie und ihr Frauchen sind weggezogen und ich bin weggezogen, die Distanz wurde doch relativ gross. 
Letztes Jahr hat sie noch an unserem Military teilgenommen, da war sie noch relativ gut und da habe ich sie das letzte Mal gesehen. 

Ein wichtiger Teil in meinem Leben ist von uns gegangen, ich finde zur Zeit irgendwie nicht die richtigen Worte. Es tut einfach weh.
Mein herzliches Beileid auch dem Frauchen von Cara. Ich wünsche ihr ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit. Und so schwer sie auch ist, den Entscheid, den du treffen musstest, war sicher der richtige für Cara.


Cara mit vier Jahren. Ab und zu haben ihr Frauchen, sie und ich an Militarys teilgenommen.


Cara mit fünf Jahren. Fast jede freie Minute von mir haben wir zusammen verbracht. 


Und sie hat viel mitgemacht, war immer geduldig und aufgestellt.


Wassertropfen fangen, das hat ihr immer viel Spass gemacht.


Die Hitze mochte sie nicht, deswegen gingen wir oft ans Wasser.


Cara mit zwölf Jahren. Wenn sie das Balli hatte, war sie immer Feuer und Flamme. Auch wenn es Leckerli gab. Aber sonst war sie je länger je mehr ein bisschen abwesend. Sie wurde am 04. Januar 2000 geboren und hat gelebt bis am 25.03.2014. Die Trauer ist riesig, auch wenn es für sie eine Erlösung war. :-(


Das war ich vor 14 Jahren am 04. April 2000 mit Cara, die mir so unendlich viel Freude in meinem Leben gemacht hat. Vielen Dank ihrer Besitzerin für das Foto!

Mittwoch, 17. April 2013

Ein trauriges Kapitel - Trixi und Beverly gingen heute gemeinsam über die Regenbogenbrücke

Heute war ein düsterer Abend in meinem Leben. Nach beinahe 15 Jahren mussten ich und meine Familie Trixi gehen lassen. Nein, Trixi ist kein Hund, sie ist eine Katze. Die beste Katze, die es überhaupt gegeben hat und je geben wird. Ich bin mit ihr aufgewachsen und obwohl ich sie in den letzten drei Jahren nicht mehr so oft gesehen habe, war wohl bei jedem Besuch bei meiner Mutter oder meiner Schwester die erste Frage, wie es Trixi geht.
Trixi war und ist es noch immer, auch wenn sie jetzt nicht mehr da ist, meine Herzenskatze. Sie hat uns so lange begleitet, uns oftmals Sorgen eingebracht, aber am meisten hat sie uns Wärme und Treue gegeben.
Trixi hatte schon keinen einfachen Start ins Leben, doch sie wollte leben und dafür kämpfte sie. Von Zigeunern kam sie dann zu uns, als ganz kleines "Büsi". Ich war ja damals selbst noch so jung und sie hat unser Kinderdasein um vieles bereichert.
Sie war nicht immer einfach, hatte ihren eigenen Willen, liess sich gerne streicheln und zeigte auch ganz klar mit ihren Krallen, wenn sie genug hatte. Am liebsten lag sie auf dem Katzenbaum und beobachtete alle ganz genau. Wenn man dann zu nah am Katzenbaum vorbei lief, merkte man das an ihren Krallen, die dann in der Kopfhaut zu spüren waren.
Gleichzeitig lag sie in der Nacht am liebsten auf einem von uns. Und wenn man sich im Schlaf drehen wollte, drehte sie sich mit. Auf keinen Fall wäre sie dann einfach weggegangen. Wenn es Streit gab, kam sie daher gerannt und strich dem Lautesten um die Beine, als wollte sie ihm sagen, dass er sich beruhigen soll. Wenn man zu viel gearbeitet hatte, legte sie sich mitten auf den Schreibtisch, dass man nicht mehr weiter arbeiten konnte.
Als wir noch regelmässig nach Brülisau (AI) fuhren und sie noch alleine bei uns war, durfte sie immer mitkommen. Sie hatte keine Probleme mit dem Ortswechsel, sie hatte mehr Mühe, wenn sie nicht bei uns sein durfte.
Als sie knapp zwei Jahre alt war, bangten wir um unser heiss geliebtes "Büsi". Sie verschwand, einfach so. Wir versuchten alles, um sie wieder zu finden, doch sie blieb verschwunden. Wir hatten die Hoffnung aufgegeben. Doch nach gut einem Monat, miaute etwas morgens um 5.00h. Die ganze Familie war wach und siehe da, unsere Katze kam mit einem überdimensional dicken Bauch nach Hause. Knapp 3h später gebar sie ein erstes Kätzchen und darauf folgten noch zwei. Alles verlief so problemlos und so hatten wir plötzlich noch drei kleine Katerchen. Sie war eine super Mutter und wenn sie mal musste, dann mussten wir sie ablösen in der Kinderhüte.
So könnte ich noch so viele Geschichtchen erzählen. Sie war eine Kämpferin, eine Rebellin und doch die treuste und sanftmütigste Katze überhaupt.
Sie kämpfte gegen Nachbarskatzen, gegen Füchse, brachte Vögel, Mäuse und sogar Siebenschläfer nach Hause. Sie hat viel durchgemacht. Mit 12 Jahren kam sie dann das erste Mal unters Auto. Mit einer Verletzung an den Hinterbeinen schleppte sie sich nach Hause. Sie musste einen Baum hochklettern, um zu uns in die Wohnung zu kommen. Sie kämpfte sich hoch und sie hat den Autounfall gut überwunden. Der zweite Unfall liess aber nicht lange warten. Wieder kämpfte sie sich mit einer heftigen Hinterbeinverletzung nach Hause, schleppte sich den Baum hoch und lief schon nach kurzer Zeit wieder, als wäre nichts gewesen. Sie war mein "Wunderbüsi".
Doch nun war es an der Zeit, sie gehen zu lassen. Mein Herz blutet, sie schlief in meinen Armen ein. Sie kämpfte nicht einmal mehr, sie war des Lebens müde. Für sie war es das einzig Richtige. Für mich ist es so schmerzhaft und unendlich traurig. Fast 15 Jahre hat sie mich/uns begleitet. Sie nicht mehr unter uns zu wissen, bricht mir das Herz und ich werde sie nie vergessen.
Was ich gerade fühle, ist unbeschreiblich und ich könnte diesen Post noch ewig lang machen. Doch es bringt sie mir auch nicht mehr zurück.
Ich hoffe, dass ihr es mir nicht übel nehmt, dass ich in einem Hundeblog von einer Katze schreibe, doch befreit das Schreiben meine Seele.


Sie war eine Katze, die das Leben wirklich liebte und dafür kämpfte.


02.05.1998 - 17.04.2013


Sie war klein, aber oho.


Sie war einfach die Beste.

 
Für immer wird sie einen Platz in unseren Herzen haben und ewig werden wir mit Freude und gleichzeitig wehmütig an sie zurückdenken. Ich wünsche auch meiner Familie ganz viel Kraft, diesen Verlust zu verkraften.
 
Am selben Abend wurde noch Beverly, der Hund meines Schwagers in spe und meiner Schwester, eingeschläfert. Auch sie war ca. 15 Jahre alt. Sie war auch eine Kämpferin, doch nun hatten die Krankheiten die Überhand gewonnen in ihrem Leben. So war es auch hier leider der richtige Schritt, sie zu erlösen. Herzliches Beileid und viel Kraft!
Auch wenn ich sie nicht sehr gut kannte, sie scheint ein spezieller Hund gewesen zu sein, der viel durchgemacht hat. Trotz Taubheit genoss sie das Leben. Doch Arthrose, epileptische Anfälle und ein Tumor machten ihr ein angenehmes Leben zum Schluss unmöglich.
 
Trixi und Beverly sind jetzt heute wohl miteinander über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir werden die beiden nie vergessen.

 



Montag, 11. März 2013

Wir werden dich vermissen Senior Erico!

Gestern am 10. März 2013 ereilte uns die traurige Nachricht, dass Eric uns für immer verlassen hat. Wir sind noch immer tief geschockt und auch wenn es von seinem Alter her absehbar war (22.09.99 - 10.03.13), war die Nachricht sehr überraschend.
Eric lernte ich vor ca. zwei Jahren kennen. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Sein Frauchen und ich machten mit ihm einen gemeinsamen Spaziergang und trotz seines Alters (11 Jahre), das er da schon hatte, sprühte er nur so vor Elan und Lebensfreude. Auch sein Äusseres war sehr beeindruckend und ich freute mich darauf, ihn ab und an hüten zu dürfen. Aus dem ab und an wurde eine Regelmässigkeit und es war toll. Anfangs hütete ich ihn dann immer an meinen freien Nachmittagen, gleichzeitig mit einem Chihuhua names Söcki, der leider genau heute vor einem Jahr von uns gegeangen ist. Die beiden verstanden sich gut und machten natürlich in der Stadt Zürich Eindruck. Aber auch als wir hier nach Merenschwand zogen, kam Eric uns regelmässig besuchen. 
Seine Krankheit (Cauda Equina Syndrom), die immer schlimmer wurde, machte ihm das Leben nicht einfacher. Sein Frauchen schaute ihm aber gut und so kämpften sie gegen diese Krankheit mit Wassertherapie, Parcours mit Hindernissen, etc. an. Es bewirkte auch etwas und man sah in Erics Augen, dass er Leben wollte. Wir alle hatten neuen Mut gefasst und waren überzeugt, dass Eric uns noch längere Zeit erhalten bleibt, einfach weil er ein Lebenskünstler ist. Er war immer sehr tapfer und trotz dieser Krankheit kam er noch auf dreistündige Spaziergänge mit, gemütlich, aber voller Freude. Danach war er natürlich müde, aber er konnte es immer geniessen. Wir haben ihn und seine Tapferkeit immer bestaunt.
Ende des letzten Jahres kam dann der nächste Tiefschlag. Nachdem die Hinterhand wieder einigermassen stabil war, begann Eric immer an der Vorderpfote zu lecken. Wir hegten und pflegten ihn und gaben unser Bestes, schlussendlich war es aber ein Tumor. Nach einigem Hin und Her und den Fragen, ob sich eine OP noch lohnen würde, ob Eric diese überstehen würde, ob man ihn diesem Stress mit 13 Jahren noch aussetzen soll, sein Fruachen hat sich richtig entschieden und die OP machen lassen. Es heilte auch alles gut, doch wie man immer sagt, kommt etwas selten allein. Seine Krankengeschichte nahm kein Ende und so musste er gestern Abend erlöst werden, wegen einem Tumor vermutlich bei der Milz.
Es tut so unendlich weh, vor allem weil Eric uns immer gezeigt hat, dass er Leben möchte. Er hat so hart gekämpft, war so tapfer und doch hat er den Kampf verloren.
In unserem Rudel war Eric ein Held. Alle haben ihn respektiert und alle haben ihn geliebt, allen voran Gadi. Er brachte eine Ruhe ins Rudel und er half mir, das Rudel zu ordnen. Er war einfach ein super toller Hund und noch immer tut der Gedanke daran, dass er nie wieder zu uns kommen wird, er uns nie wieder mit seinem freundlichen Bellen begrüssen wird und er uns nie wieder mit seinem tiefgehenden Blick anschauen wird, extrem weh.
Eric begleitete uns oft und wir konnten ihn immer bedenkenlos überall hin mitnehmen. Ob das zu einem Besuch bei meiner Mutter war oder zum Tschechen-Treffen, er war immer voll dabei und problemlos. Wir vermissen ihn jetzt schon!

Wir wünschen seinem Frauchen ganz viel Kraft! Du hast aus ihm einen super tollen Hund gemacht und ich weiss, dass du es nicht immer einfach mit ihm hattest. Ihr wart ein tolles Team und wir sind dir sehr dankbar, dass du ihn uns anvertraut hast und wir so viele schöne Dinge mit ihm erleben durften. Du warst ein tolles Frauchen!

In Liebe denken wir an dich, lieber Eric, und du wirst immer ein Teil von uns sein.



Eric war ein extrem eindrucksvoller Rüde, den man einfach gerne haben musste.


Er war extrem lebensfroh und trotz allen Tiefschlägen kämpfte er immer weiter.




Er war ein absolut cooler Hund.


Wir vermissen ihn!

Dienstag, 15. Januar 2013

Wir trauern um Ixi (26.03.00 - 15.01.13)


Wir nehmen Abschied

Es ist ein düsterer Tag. Wir sind in tiefster Trauer, weil wir von Ixi Abschied nehmen mussten.
Ixi wurde am 26. März 2000 geboren und durfte in der Zuchstätte Paperlapap einige Welpen grossziehen und wurde Multichampion-Hündin. Dann im 2005 durfte sie umziehen zu ihrem Frauchen, Herrchen und Cara. Ixi blühte total auf und wir erlebten viele schöne Dinge miteinander. Sie brachte uns viel zum Lachen und sie fand immer einen Weg, Leckerlis zu stehlen. Böse sein, konnte man ihr aber nie lange. Sie hatte immer so eine freche, witzige Art, alles wieder gut zu machen. Sie wirkte zwar gerne sehr zurückhaltend und sanftmütig, aber sie hatte einen sehr starken Charakter. Wir haben so viele Dinge gemeinsam erlebt, dass es für mich jetzt kaum vorstellbar ist, dass sie nicht mehr hier ist.
In ihrem Leben hat sie uns oft einen Schrecken eingejagt, als sie einen spontanen (vermutlich) epileptischen Anfall hatte oder als sie plötzlich ihre Hinterbeine hinter sich her schleifte. Aber von allem erholte sie sich immer wieder super. Den letzten Kampf am 15.01.13 hat sie leider nicht überlebt und wir sind zutiefst betrübt und geschockt darüber und können es kaum fassen.
Ixi hat uns so viel Glück gebracht. Unter anderem hatte sie mir meine Cairn Terrier-Hündin Amour geboren. Nun wünschen wir ihr, dass sie in Ruhe ihren Frieden findet und sind froh, dass ihr Leidensweg nicht lange war. Das Gehenlassen tut weh, aber noch mehr würde es schmerzen, wenn Ixi lange hätte leiden müssen, denn das hat sie nicht verdient. 
Ixi wird uns in bester Erinnerung bleiben, wir werden sie vermissen und wir werden trauern, aber wir werden auch immer wieder zurückdenken und froh sein darüber, dass wir Ixi kannten und mit ihr eine schöne Zeit verbringen durften.

Auch einen lieben Dank an das Frauchen von Ixi. Ixi hatte ein schönes Leben und durfte viel erleben. Sie war ein glücklicher Hund, der Hund sein durfte und sie hatte dich geliebt, mehr als jeden anderen Menschen auf dieser Welt. Vielen Dank, dass du ihr ein so tolles Leben ermöglicht hast.


Ixi mit Cara und ihrer Tochter Amour


Ixi und Cara verstanden sich gut und wurden ein eingespieltes Team.



Madame Ixi überzeugte immer mit ihrerer Art. Sie war ein absolut toller Hund und wir sind unendlich traurig, sie nicht mehr unter uns zu haben.


Ixi und ihre wohl beste Freundin Cara.


Ixi - immer aufgeweckt und munter